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zwei Frauen in einer Lagerhalle

Nachhaltigkeit im Betrieb

Behalten sie ihre Risiken im Blick.
Seien sie auf Anfragen seitens Banken und Co vorbereitet. 

Sichern sie sich ihren langfristigen Erfolg.

Unser Bericht

    Geschäftserfolg

    Zum langfristigen Geschäftserfolg gehört, sein Geschäftsmodell vorausschauend zu planen und gegen jegliche Risiken abzusichern. Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen ist Teil des Ganzen.

    Gründe für die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsthemen:

    • Kreditanfragen bei Banken
    • Beantragung Öffentlicher Fördermittel
    • Resilienz des Geschäftsmodells
    • Mitarbeiterbindung
    • Reputation des Unternehmens
    • Sprachfähigkeit gegenüber Geschäftspartnern aus der Lieferkette
    Nachhaltigkeitsbericht

    Mit einem Bericht auf alle Fragebögen vorbereitet sein

    Erstellen sie einen freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht. Der EU-weite VSME-Standard (Voluntary Standard for Small and Medium Enterprises) ist speziell für die Anforderungen kleinerer und mittlerer Unternehmen ausgelegt.

    Die Inhalte decken die gängigen Nachhaltigkeitsthemen ab. So haben sie schnell und einfach alle Themen für o. g. Gründe parat.

    IHK - Infos und Unterstützung zum VSME

    Schnelle, kostenfreie Umsetzbarkeit:
    Nutzen sie das kostenfreie Tool des Deutschen Nachhaltigkeitskodex: DNK-Plattform: Nachhaltigkeitsberichte einfach & kostenlos 

     

    INDIREKTE regulatorische Anforderungen
    • INDIREKTE regulatorische Anforderungen

      • Lieferanten und Abnehmer geben Ihre direkten regulatorischen ESG-Anforderungen durch den Versand von Fragbögen innerhalb der Wertschöpfungskette weiter
      • Lieferanten und Abnehmer nutzen unter Umständen Bewertungsverfahren mit Nachweispflichten zu ESG-Aktivitäten innerhalb Ihrer Wertschöpfungskette
      • Fördermittel-Beantragungen setzen zunehmend sichtbare ESG-Aktivitäten voraus
      • Öffentliche Auftraggeber fragen zunehmend nach dem ESG-Engagement

      Marktseitige gegulatorische Anforderungen:

      • Bedingungen der Zusammenarbeit hinsichtlich ESG werden zunehmend von Abnehmern und Lieferanten aufgestellt
      • Arbeitgeberattraktivität steigern gegen (Fach-)Kräftemangel
      • Kundenanforderungen an meine Wertschöpfungskette und meine Produkte / meine Dienstleistungen
      • Wettbewerber beobachten und "vor der Welle sein"
    INDIREKTE Betroffenheit ermitteln
    • Lieferkette auf direkt betroffene Lieferanten und Abnehmer überprüfen:

      • Nachhaltigkeitsberichtspflicht nach CSRD (Corporate Susteinability Reporting Directive) überprüfen
        Große Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern und 450 Mio. € Nettoumsatz pro Jahr sind verpflichtet einen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen. Dafür kommen sie auch mit Anfragen auf kleinere Unternehmen zu. Die Anfragen sind begrenzt auf den Umfang des VSME-Standard.
      • Verantwortung für die Einhaltung von Menschenrechten und den Schutz der Umwelt in Lieferketten (CSDDD) - in der Umsetzung
        Unternehmen > 5.000 Mitarbeitende und einem Nettoumsatz von 1,5 Milliarden Euro
        Gesetz zur Änderung des Lieferketten­sorgfalts­pflichten­gesetzes - BMAS
      • Ihre Hausbank:
        Banken werden zunehmend gesetzlich verpflichtet, die Resilienz ihrer Kreditnehmer zu prüfen und ESG-Risiken mit der verbundenen Kreditvergabe zu bewerten. Dies betrifft vor allem Umweltrisiken, die auf Sicherheiten - häufig Immobilien - wirken. Diese Sicherheiten unterstehen je nach Standort stärker und weniger dem Risiko von Elementarschäden, deren Eintrittswahrscheinlichkeit und Ausmaß der Auswirkungen durch Klimaveränderungen in einigen Regionen zunehmen. Der energetische Zustand einer Immobilie wirkt sich zudem massiv auf deren Wert bzw. zukünftigen Sanierungsbedarf aus, um langfristig Wohn- und Arbeitstauglichkeit zu gewährleisten.   


    Werkzeugkasten Nachhaltigkeitsmanagement

    Nachhaltigkeitsverständnis erlangen

    Nachhaltigkeit setzt sich aus den drei Dimensionen Umwelt, Soziales und Ökonomie zusammen.

    Unternehmern wird grundlegend ein ökonomisch nachhaltiges Handeln unterstellt, weshalb der Fokus der Gesetzgebung auf ESG-Kriterien (ESG = Environmental, Social, Governance) liegt. Folglich wird die Dimension Ökonomie durch eine ethische Unternehmensführung ersetzt. Die Dimensionen Umwelt und Soziales bleiben bestehen.

    Grafische Beschreibung von ESG

    Entnehmen Sie der Grafik die schwerpunktmäßigen ESG-Themen unternehmerischer Nachhaltigkeit.
     

    • Wozu können Sie bereits etwas sagen?
    • Zu welchen Themen können Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit einen positiven Beitrag leisten?

     

    Nutzen Sie gern unsere Checklisten. (siehe unten)

    Was ist zu tun und wie können wir starten?

    Tipp 1: Analysieren Sie Ihre Wertschöpfungskette

    grüne Pfeile Wertschöpfungskette

    ✅ Wer sind meine Arbeitsgruppen? Wer ist von meinen Geschäftsaktivitäten betroffen oder beeinflusst diese im Wesentlichen?

    ✅ Arbeite ich mit Dienstleistern zusammen, die Nachhaltigkeits(CSRD1) -berichtspflichtig sind oder dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz unterliegen?

    ✅ Wie stehen meine Lieferanten und Abnehmer zu dem Thema Nachhaltigkeit? Was erwarten diese von mir?

    1 Cororate Sustainability Reporting Directive

    Tipp 2: Entwickeln Sie eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie

    ✅ Wo möchte ich hin? Wofür stehe ich mit meinem Unternehmen? -> Orientieren sie sich bspw. an den 17 SDGs2

    ✅ Wie möchte ich handeln? Welches Werteverständnis vertritt mein Unternehmen? -> Formulieren Sie Ihre Handlungen in einem Unternehmenskodex

    ✅ Welche Risiken bestehen für mein Unternehmen aus den zunehmenden Nachhaltigkeitsanforderungen und wie gehe ich damit um?

    Sustainable Development Goals

    Tipp 3: Setzen Sie sich Ziele und leiten Maßnahmen ab

    Nutzen Sie dazu unsere Hilfsmittel, um tiefer in die Thematik einzutauchen:

    ✅ Wertschöpfungskettenanalyse hinsichtlich Ihrer Nachhaltigkeit

    ✅ Checkliste Nachhaltigkeit anhand der drei ESG-Dimensionen

    Tipp 4: Berichten Sie Ihr Nachhaltigkeitsengagement und Ihre Haltung öffentlich

    ✅ Vermeiden Sie "Greenwashing", indem Sie transparent kommunizieren, was Sie über regulatorische Anforderungen hinaus tun.

    ✅ Bereiten Sie Informationsmaterialien für Lieferanten und Kunden vor.

    Wertschöpfungskettenanalyse hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit

    Strategie / Unternehmensführung

    ➡️ Enthält die Vision bereits Nachhaltigkeitsaspekte?

    ➡️ Wie ist das Werteverständnis der Geschäftsleitung?

    ➡️ Wohin entwickelt sich die Konkurrenz?

    ➡️ Werden Reputationsrisiken überwacht und gibt es Prozesse zum Umgang mit Beschwerden auf Internetseiten?

    ➡️ Gibt es ein Verständnis für ESG-Risiken?

    ➡️ Gibt es Aktionen zu sozialen, kulturellen oder ökologischen Themen?

    ➡️Gibt es Maßnahmen, um das Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen?

    Wird mit Abnehmern, Lieferanten oder Dienstleistern zusammengearbeitet, die Nachhaltigkeits(CSRD)-berichtspflichtig sind oder dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzt unterliegen?

    grüne Pfeile Wertschöpfungskette
    Vorgelagerte Prozesse Rohstoffe / Beschaffung
      • Wird auf die Herkunft der Produkte geachtet?
      • Wird auf bestimmte Siegel geachtet?
      • Werden ökologisch nachhaltige Materialien oder recyclingfähige Materialien eingekauft?
      • Gibt es ein Lieferantenmanagement?
      • Werden Menschenrechte bei den Zulieferern überwacht?
      • Wie wirkt sich der Wegfall einzelner Lieferanten aus?
    Transporte / Logistik
      • Welche Verkehrsmittel werden genutzt?
      • Gibt es eine eigene Fahrzeugflotte?
      • Welche Antriebsart haben diese Fahrzeuge?
      • Ist ein Wechsel der Antriebsart sinvoll und möglich?
      • Wird mit einer Software zur Optimierung von Routen oder Planung von Terminen gearbeitet, um Fahrten (und Personalaufwand) zu reduzieren?
    Produktion / Gebäude / Energie
      • Werden neue (Produktions-) Technologien in Betracht gezogen?
      • Gibt es eigene Geschäftsgebäude / Produktionsstätten? -> Wie ist der energetische Stand?
      • Kennen Sie Ihren Energieverbrauch? -> Gibte es Reduktionsmaßnahmen?
      • Sind steigende Energiepreise eine Herausforderung?
      • Welche Haupt-Energieträger werden genutz?
      • Wird selbst Energie produziert? -> Höhe des Anteil an der Nutzung?
      • Kenne Sie Ihre CO2-Emmissionen? -> Gibte es Reduktionsmaßnahmen?
      • Kenne Sie ihre Abfallmengen? (Insgesamt, gefährliche Abfälle)
      • Wie hoch ist Ihre Recyclingquote?
      • Kennen Sie Ihren Wasserverbrauch / Ihre Wasserabnahme? -> Gibt es Reduktionsmaßnahmen?
      • Gibte es Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität?
      • Sind Ihr Standort / Ihre Anlagegüter anfällig für Überflutungen, Erdrutsche / oder Sturmschäden?
      • Hat Ihr Unternehmen eine Betriebsunterbrechungsversicherung und / oder für diesen Standort eine Gebäude- und / oder Elementarversicherung?
    Personalmanagement
      • Gibt es Personalmangel?
      • Welcher Geschäftszweck / Sinn wird dem Personal bei der Einstellung vermittelt?
      • Gibt es Mitarbeiter-Benefits /-Bindungsinstrumente? (flexibele Arbeitszeiten, Wahl zwischen Urlaub / Geld, Gesundheitsmaßnahmen...)
      • Nehmen Mitarbeitende reglmäßig an fachlichen oder überfachlichen Weiterbildungen teil?
      • Unternimmt das Unternehmen Anstrengungen zur Förderung der physischen und mentalen Gesundheit der Arbeitnehmenden?
      • Gibt es Maßnahmen zur Familienförderung?
      • Wie hoch ist der bereinigte gender Pay Gap?
      • Wie hoch ist der Anteil der Beschäftigten auf Mindestlohnniveau?
    Nachgelagerte Prozesse Abnehmer / Kunden / Entsorgung
      • Wie ist die Wahrnehmung der Kunden? / Sind Änderungen der Strategie notwendig?
      • Wer sind die Kunden / welchen ESG-Einfluss haben Sie auf das eigene Geschäftsfeld?
      • Haben sich die Kundenerwartungen in den letzten Jahren geändert?
      • Hat sich das Kaufverhalten der Kunden geändert?
      • Erwarten Kunden bestimmte Siegel oder Qualitätsstandards?

    Checklisten - Ist mein Geschäftsmodell zukunftsfähig im Sinne der Nachhaltigkeit?

    Der VSME (Voluntary standard for small and medium enterprises) ist aktuell Gegenstand der Beratungen in der EU-Kommission und wird voraussichtlich von Mitte April bis Mitte Mai 2026 nochmals konsultiert werden. Er soll als delegierte Verordnung von der Kommission im Juni beschlossen werden. Es wird davon ausgegangen, dass er einen neuen Namen „Voluntary Standard“ (VS) erhalten wird.

    Unsere Checkliste hilft bei der ersten Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsthemen und Themen der Risikobewertung. 

    Checkliste: Governance / ethische Unternehmensführung

    Wir mussten im vergangenen Jahr keine Geldstrafen für Verstöße gegen die Gesetze zur Korruptions- und Bestechunsbekämpfung zahlen und wurden für keine Verstöße verurteilt.

    ⏹️ Es gibt Aktionen zu sozialen, kulturellen oder ökologischen Themen.

    ⏹️ Reputationsrisiken werden überwacht und es gibt Prozesse zum Umgang mit Beschwerden auf Internetseiten.

    ⏹️ Es gibt Maßnahmen. um das Unternehmen vor Cyberangriffen zu Schützen.

    Checkliste: Social / Sozial

    ⏹️ Wir beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig Ihrer Herkunft, Ihres Geschlechts oder ihres Glaubens.

    ⏹️ Wir achten auf eine faire Bezahlung oberhalb des Mindestlohns.

    ⏹️ Bei gleicher Qualifikation und gleicher Tätigkeit erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig ihres Geschlechts dasselbe Gehalt (Bereinigter Gender Pay Gap (GAP))

    ⏹️ Wir bilden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich fort und können die jährlichen Fortbildungsstunden berichten.

    ⏹️ Wir unternehmen Anstrengungen zur Förderung der physischen und mentalen Gesundheit der Arbeitnehmenden.

    ⏹️ Es gibt Maßnahmen zur Familienförderung

    ⏹️Wir achten bei der Auswahl von Lieferanten und Abnehmern, soweit wir dies beeinflussen können, auf das Einhalten von Menschenrechten (z.B. die Vermeidung von Kinderarbeit).

    ⏹️ Wir kennen die Anzahl von Arbeitsunfällen

    ⏹️ Wir vermeiden negative Auswirkungen auf:

        🔘 Gemeinden (z.B. übermäßige Wasserentnahmen zu Produktionszwecken in wasserarmen Regionen) und

        🔘 Endnutzer (z.B. Schadstoffe in den Produkten).

        🔘 Wir haben einen Prozess implementiert, der zuvor genannte Produkte sicherstellt und Verstöße ggf. indentifiziert.   

    Checkliste: Environment / Umwelt

    ⏹️ Wir kennen und erfassen unseren Energieverbrauch

        🔘 Wir haben Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs implementiert.
        🔘 Wir kennen den Anteil an erneuerbaren und fossilen Energieträgern im Unternehmen.
        🔘 Wir produzieren selbst Energie.
        🔘 Wir kennen unseren Eigenverbrauch an der selbst erzeugten Energie.

    ⏹️ Wir kennen und erfassen unsere Kraftstoffverbräuche.

    ⏹️ Wir haben unsere direkten CO2-Emmissionen (Scope 1) und unsere energiebedingten indirekten Emmissionen (Scope 2) nach dem Standard Greenhousegas Protocol (GHG) erfasst. 1

    ⏹️ Wir haben Maßnahmen zur Reduktion unserer CO2-Emissionen implementiert.

    ⏹️ Wir sind bereits gesetzlich dazu verpflichtet Schadstoffe in Luft, Wasser und Boden zu erfassen und zu melden.

    ⏹️ Diese reduzieren wir nach Möglichkeit kontinuierlich.

    ⏹️ Wir kennen die Größe unserer bebauten und versiegelten Flächen.

    ⏹️ Wir haben Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität, wie z.B. Dachbegrünungen, Blühstreifen oder Aufforstungsprojekte implementiert.

    ⏹️ Wir kennen unseren Wasserverbrauch und unsere Wasserentnahme.

    ⏹️ Wir kennen unsere Abfallmengen.
        🔘 Insgesamt und den Anteil gefährlicher Abfälle.
        🔘 Wir kennen unsere Recyclingquote.

    ⏹️ Wir nutzen Recyclingmaterialien in der Produktion / Verpackung unserer Produkte.

    1 Bei der Erfassung von CO2-Emissioen wird zwischen direkten "am eigenen Schornstein" entstehenden Emissionen (Scope 1) und indirekten Emissionen unterschieden. Indirekte Emissionen werden in Scope 2 (energiebedingte Emissionen) und Scope 3 (Emissionen aus vor- und nachgelagerten Ketten) unterteilt.

     

    Weitere Unterstützung

    Kostenlose Details zu den genauen Inhalten des VSME und Bearbeitungshinweisen liefert der DNK: 

    Leitfaden, Checkliste & Co.

    Experten gefragt:

    Dann gehen Sie auf ihren Berater/ihre Beraterin zu. Wir helfen gerne mit unserem Netzwerk aus.